DIE REIHE


Die Veranstaltung „nANO meets water” will im Dialog zwischen Wissenschaft und Industrie den praktischen Nutzen der Nanotechnik an ausgewählten Anwendungsbeispielen aus dem Bereich Wasser, Abwasser und Prozesswasserbehandlung aufzeigen. Wir diskutieren Chancen und Risiken von der Nanotechnik für Anwendungen im Wassersektor.

Zielgruppe
„nANO meets water” richtet sich vorrangig an Unternehmen, Forschungsinstitute und Behörden aus dem Bereich der kommunalen und industriellen Wasser- und Abwassertechnik, der Nanotechnik und Risikoforschung.

Welche Themen interessieren Sie?
Damit wir auf Ihre individuellen Interessen in den gemeinsamen Diskussionen eingehen können, haben Sie die Gelegenheit, im Vorfeld zur Tagung für Sie wichtige Fragestellungen anzugeben. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen!


DIE TAGUNGEN


Der nächste Termin
Nähere Informationen zur Tagung »nANO meets water VI« in 2014 werden rechtzeitig an dieser Stelle hinterlegt.


nANO meets water V
28. November 2013, Fraunhofer UMSICHT, Oberhausen

»nANO meets water« geht 2013 neue Wege. Zum ersten Mal seit Beginn dieser Tagungsreihe öffnet sie sich für verwandte Themen. Nanotechnik in der Wasserpraxis bleibt natürlich das Zentrum, wobei der Aspekt Toxizität auch wieder eine Rolle spielt. So wird beispielsweise zum Themenbereich Nanotechnik über spezielle Materialbearbeitungsverfahren für die Herstellung innovativer Filtermaterialien und über die Einsatzmöglichkeiten von Nanopartikeln im Bereich Wasserreinigung berichtet werden.

Als weiteres Thema widmen wir uns der Problematik des »Fracking« (Hydraulic Fracturing), ein Thema, das mit dem Stoff Wasser naturgemäß eng verwoben ist.

Wie jedes Jahr will Fraunhofer UMSICHT wieder durch Einbeziehen von Fachleuten disziplinübergreifend informieren und auf den neuesten Stand bringen. Die Risiken sollen genauso betrachtet werden wie die Vorteile, die die jeweiligen Techniken objektiv mit sich bringen.

Programmflyer
Vorträge


nANO meets water IV
08. November 2012, Fraunhofer UMSICHT, Oberhausen

Forscher der Rice University in Houston haben aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen einen magnetischen Schwamm entwickelt, der das Hundertfache seines Eigengewichts an Öl aufsaugen und bis zu 10 000 Mal wiederverwendet werden kann.

Nanotechnik für die Wasserpraxis. Das ist auch dieses Jahr wieder das Motto von »nANO meets water«. Wer hätte sich vor zehn Jahren vorstellen können, dass Schwämme aus Nanoteilchen ganze Ölteppiche aufsaugen, Nanopartikel Altlasten dekontaminieren und Nanometer dünne Schichten Arzneimittel im Wasser abbauen?

»nANO meets water« informiert über die neusten Nanotechniken in der Wasser- und Abwassertechnik. Wir diskutieren mögliche Risiken der Nanotechnik für die Wasserwirtschaft. Neu im Programm ist dieses Jahr das Thema, wie aus der eigenen Idee ein lukratives Geschäft werden kann und welche Regeln und Normen für die Umsetzung von Nanotechniken in der Wasserpraxis beachtet werden müssen.

Programmflyer
Vorträge


nANO meets water III
10. November 2011, Fraunhofer UMSICHT, Oberhausen

Der technische Nutzen der Nanotechnik in vielen Bereichen der Gesellschaft ist erwiesen. Seit Jahrzehnten setzen wir nanometergroße Titandioxid-Pigmente als UV-Filter in Sonnencremes ein, leisten uns seit Neustem geruchsfreie Socken mit bakteriziden Nanosilber-Partikeln und verwenden Kohlenstoffnanoröhrchen zur Verbesserung mechanischer Eigenschaften.

Warum profitiert also die Wasser- und Abwassertechnik nur wenig von Nanomaterialien und nanotechnischen Verfahren, obwohl dringend neue Lösungsansätze, z. B. für die Elimination von Spurenstoffen gesucht werden? Erstens sind die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten, beispielsweise von nanopartikulärem Titandioxid als effizienter Katalysator oder von leistungsstarken nanofunktionalisierten Wasserfiltern noch weitgehend unbekannt. Und zweitens sind die Anwender durch die vielen kontroversen Diskussionen über mögliche Risiken der Nanotechnik verunsichert.

Ziel von »nANO meets water III« ist es, in bewährter Weise im Dialog zwischen Wissenschaft und Industrie den praktischen Nutzen der Nanotechnik an ausgewählten Anwendungsbeispielen aus dem Bereich Wasser, Abwasser und Prozesswasserbehandlung aufzuzeigen und zu diskutieren. Außerdem wollen wir zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen und zeigen, welche Risiken von der Nanotechnik für Anwendungen im Wassersektor ausgehen können.

Programmflyer
Vorträge


nANO meets water II
11. November 2010, Fraunhofer UMSICHT, Oberhausen

Keime im Wasser, Spurenstoffe im Abwasser und Nanopartikel in der Umwelt sind zukünftige Herausforderungen der Wasser- und Abwassertechnik. Zu ihrer Bewältigung müssen originelle technische Lösungen jenseits raditioneller Prozesstechniken entwickelt und vor allem umgesetzt werden.

Auf den ersten Blick erscheint die Nanotechnik zwar etwas fern der Anwendung, bietet aber jetzt schon praxisnahe und hocheffiziente Materialien und Verfahren sowie Analysemethoden, z. B. Carbon-Nanotubes, Mixed Matrix Membranen und Nanosensoren.

Wir haben für Sie Wissenschaftler und Vertreter aus der Industrie zu besonders spannenden Fragestellungen aus der Wasser- und Abwassertechnik eingeladen. Sie werden jeweils im Dialog fortschrittliche Materialien und Verfahren sowie Analysemethoden aus der Nanotechnik vorstellen und ihre Anwendungsmöglichkeiten für die Wasser- und Abwassertechnik diskutieren.

Programmflyer
Vorträge


nANO meets water I
26. November 2009, Fraunhofer UMSICHT, Oberhausen

Nanotechnik ist eine der chancenreichsten Schlüsseltechnologien, Wasser- und Energietechnik sind die wichtigsten Schlüsselthemen für die Weltbevölkerung. Denn Wasserknappheit und Wasserqualität, Energiearmut und Versorgungssicherheit stellen die wesentlichen globalen Herausforderungen in den kommenden 20-30 Jahren dar.

Wer an Nanotechnik denkt, assoziiert superhydrophobe Oberflächen, winzige elektrische Bauteile oder Nanopartikel. Schon jetzt entfernen Nanofiltrationsmembranen u. a. Nitrate und Chloride aus Trinkwasser, absorbieren Nanopartikel und Zeolithe Verunreinigungen aus Abwässern und detektieren Nanosensoren Pathogene im Wasser. Unternehmen des Energiesektors wollen mittels Nanotechnik Brennstoffzellen und Lithium-Ionen-Batterien herstellen.

Wir glauben, dass nanotechnische Innovationen ein Schlüssel zur Lösung dringender technischer Probleme sind. Unkonventionelle Lösungsansätze aus der Nanotechnik können dort technologische Trends setzen, wo traditionelle Methoden an ihre Grenzen stoßen. Zum Beispiel: Wie kann ich Trinkwasser dekontaminieren, ohne große Mengen an Chemikalien zu verbrauchen? Wie detektiere und analysiere ich Schadstoffe zuverlässig auch bei dezentralen Anlagen? Wie stelle ich sicher, dass keine Nanopartikel in die Umwelt gelangen?

Programmflyer
{REPLACE_FOOTER}