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nanoEfficiency
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Rohstoffe zur Energie- und Materialgewinnung werden knapper. Öl- und Gaspreise
steigen exponentiell an. Zwischen- und Endprodukte werden immer teurer und die
Nachfrage der Konsumenten immer geringer. Wie lässt sich dieses Dilemma lösen?
Die Produktion muss effizienter und die Produkte höherwertiger und langlebiger
werden. Neue Produktionswege sind nur vereinzelt möglich, so dass zwangsläufig
traditionelle Herstellprozesse intensiviert werden müssen. Außerdem ergeben sich
Einsparmöglichkeiten durch die Prozess-, Abwasser- und Abfallminimierung. Die
Schließung von Kreisläufen trägt erheblich zur Schonung von Ressourcen bei.
Membrantrennverfahren können durch die gezielte Trennung von Stoffströmen in
wieder verwertbare Komponenten Wasserkreisläufe schließen, Abwasser reinigen
und Wasser in Trinkwasserqualität überführen. Membrantrennverfahren sind
wesentliche Prozessschritte in nahezu allen größeren Produktionsketten, bei denen
flüssige Chemikalien oder Wasser in hohem Maß verwendet werden. Etabliert sind
sie in der chemischen Industrie, Lebensmitteltechnik, Papierindustrie und
(Ab)Wassertechnik.
Der Filtrationsprozess könnte erheblich effizienter werden, wenn die Partikel direkt
und kontinuierlich chemisch an dem Filter zersetzt werden. Der
Chemikalienverbrauch würde deutlich reduziert und Reinigungsintervalle würden
entfallen, so dass die gesamte Energie für den Betrieb der Anlage zur Herstellung
des Produkts genutzt werden kann.
Das Forschungsvorhaben bezieht sich auf die 25. Bekanntmachung
"Ressourceneffizienz in der Produktion" im Rahmenkonzept "Forschung für die
Produktion von morgen", Themenfeld "Herstellung lokal funktionaler Oberflächen
für eine höhere Ressourceneffizienz".
Ziel des Forschungsprojektes ist die Entwicklung eines neuartigen
Beschichtungsverfahrens, das nanoskalige Titandioxid-Partikel verwendet, um
Schichten zu erzeugen, die
- Antifoulingwirkung besitzen,
- antikorrosiv sind,
- dauerhaft haften,
- nicht verbraucht werden und
- nicht dicker als ein Mikrometer sind.
Alle diese Kriterien erfüllen photokatalytische Schichten aus TiO
2.
Das Beschichtungsverfahren soll Ressourcen und Energie schonen, damit die
angestrebte Effizienzsteigerung durch Antifoulingschichten nicht kompensiert wird.
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